Autoren

 

 

Beate Brown
wurde sicher geboren, aber wir haben keine Ahnung, wann. Geht ja auch niemand was an. Auf jeden Fall ist sie am Leben, froh und munter, liest Mslexia http://www.mslexia.co.uk und denkt sich ihr Teil. Sie ist viel rumgekommen, hat die sieben Meere auf einem Surfboard überquert und sich mal hier, mal da dort in Deutschland niedergelassen, in Neuseeland und in England. Zur Zeit lebt Beate Brown in einer der finsteren Ecken Berlins, und sie lebt dort keineswegs allein. Damit wäre das auch geklärt. Was noch? Na ja, studiert hat sie, amerikanische Literatur, und zwar in Marburg, Yale und Berlin, und einen Magistergrad hat sie auch mitgenommen. Nicht dass sie den wirklich bräuchte für die Schreiberei und angesichts von Veröffentlichungen in Wellington und Berlin. Soweit wir wissen, hat sie auch mindestens zwei Romane unter der Matratze versteckt. Also laufen Sie nicht weg: Ganz bald gehen die Sachen alle in den Druck …


Georg Guillemin
wurde im gleichen Jahr geboren, in dem die US-Luftwaffe das Unternehmen Rolling Thunder startete. Die Luftschläge damals schlugen ebenso fulminant ein wie die Publikationen Guillemins heute, als da wären: zweieinhalb Bildbände (oben nicht aufgeführt ist Erster Akt – Junge Frauen in Berlin, Berlin: 2001) und ein Quäntchen Literaturkritik (The Pastoral Vision of Cormac McCarthy, College Station/Texas: 2004). Guillemin studierte irgendeinen Schmarren in München, Santa Cruz und Berlin, und ließ es irgendwann wieder sein. Mittlerweile in Berlin zuhause, verdient er sein Geld mit Übersetzen und „verplempert“ es gleich wieder für „diese Bücher“ und „diese Bilder“ (wie Onkel Arthur sagen würde). Er hat Frau und Kind und ist eigentlich ganz friedlich. Aber Vorsicht: Auch er hat noch tonnenweise unverlegte Prosa unterm Bett.

Eine Auswahl von Fotos ist unter http://www.guillemin.de zu finden und sein Übersetzerdienst unter http://www.guillemin-translations.com. Man sieht, der Alte dreht ganz schön am Rad, eine Art Alleinunterhalter. Hält sich vermutlich für den ganz großen Zampano.


Und all die andern
Sie haben doch nicht im Ernst geglaubt, wir hätten nur zwei Autoren? Was für’n Unsinn! Hier, bitteschön: Uns rennen die Schriftsteller ja die Bude ein, stehen Schlange um den ganzen Block in der Hoffnung, irgendwann am Straßenköter vorbeizukommen, der gerade den Zerberus spielt. Wir machen mal mindestens noch zwei, drei Bücher, werden ganze neue Marketingkonzepte erfinden (den Badseller, den Slowseller) bevor uns jemand das Handwerk legt. Vielleicht eins mit Aphorismen von Gerry Hinkle (Hinkelismen wäre doch da ein guter Titel). Oder eins über Onkel Arthur. Oder eins über die mysteriöse DS mit der Aufschrift „Les Pres Marcotte“ hier unten in der Kantstraße. Bleiben Sie dran, hier geht’s bald richtig ab ...